Buchwald hatte nach der Absage des VfB Stuttgart auf Facebook ausgeteilt. (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa/Inga Kjer

VfB-Legende Guido Buchwald hatte gegen Wilfried Porth gestichelt, nachdem er als Präsidentenkandidat aussortiert wurde. Er habe mit der Präsidenten-Entscheidung nichts zu tun, sagt aber der Aufsichtsrat.

Stuttgart - Aufsichtsrats-Vize Wilfried Porth hat sich gegen Vorwürfe von Guido Buchwald gewehrt, in die Suche nach einem Präsidenten für den VfB Stuttgart eingegriffen zu haben. „Ich habe mit der Auswahl der Präsidentenkandidaten nullkommanull zu tun“, sagte Porth der Deutschen Presse-Agentur.

Nach VfB-Absage wetterte Buchwald auf Facebook

Ex-Weltmeister Buchwald hatte sich um das Amt des Präsidenten beim Fußball-Zweitligisten beworben, war vom Vereinsbeirat des Clubs aber aussortiert worden. Danach hatte Buchwald auf Facebook geschrieben: „Spätestens, als ich erfahren habe, dass der Vertreter des Investors im Aufsichtsrat - entgegen der Regularien - aktiv in die Suche nach einem Präsidenten eingegriffen und (Wunsch-) Kandidaten persönlich kontaktiert haben soll, war mir klar, dass es so ausgehen wird.“

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Porth ist Personalvorstand der Daimler AG, dem bisher einzigen Investor der ausgegliederten Profifußball-Abteilung des VfB. Porth sitzt neben Franz Reiner als Daimler-Vertreter im VfB-Aufsichtsrat. Das Kontrollgremium war aber nicht mit der Auswahl der Präsidentschaftskandidaten beauftragt gewesen. Auch Buchwald hatte dem VfB-Aufsichtsrat mal angehört, war im Februar nach einem Streit mit Porth aber zurückgetreten.

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