Wolfgang Winkler 2016 während einer Drehpause am Set. Er wurde 76 Jahre alt. Foto: Oliver Berg/dpa/Oliver Berg

Der Schauspiel und „Polizeiruf“-Kommissar Wolfgang Winkler ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Er sei sehr krank gewesen, sagen Wegbegleiter.

Berlin/Halle - Der Schauspieler und frühere „Polizeiruf“-Kommissar Wolfgang Winkler ist tot. Er starb vor wenigen Tagen, wie sein langjähriger Wegbegleiter und enger Freund Jaecki Schwarz am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Winklers Familie habe ihn kurz nach dem Tod informiert.

Der gebürtige Görlitzer lebte zuletzt in Berlin. Er wurde 76 Jahre alt. Neben seinen TV-Rollen spielte er auch Theater. So war er unter anderem in Halle engagiert. Der dortige Schauspielintendant Matthias Brenner reagierte betroffen auf Winklers Tod. Er habe gewusst, dass sein Freund Winkler sehr krank gewesen sei, sagte Brenner am Sonntag.

Er löste in seiner „Polizeiruf“-Ermittlerrolle genau 50 Fälle

Schwarz und Winkler standen 17 Jahre lang als Ermittlerduo für den Sonntagabendkrimi „Polizeiruf 110“ der ARD vor der Kamera. Als Herbert Schneider und Herbert Schmücke lösten sie in Halle genau 50 Fälle. Im Jahr 2013 ging diese Ära zu Ende. Zuletzt war Winkler als „Rentner-Cop“ in der gleichnamigen ARD-Vorabendserie zu sehen.

Der Mitteldeutsche Rundfunk kündigte an, in Gedenken an den Schauspieler das Programm zu ändern. Am Montagabend soll im MDR noch einmal ein „Polizeiruf“ mit Schwarz und Winkler gezeigt werden, sagte eine Sprecherin.

Auch auf Twitter nehmen viele Menschen mit den Hinterbliebenen Anteil und erinnern sich an seine TV-Rollen.

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