Bisher war das Bezahlen von Knöllchen nur per Überweisung möglich. Foto: picture alliance/dpa/Arne Dedert

Parksündern können in Köln künftig ihre Knöllchen einzeln oder zusammen mit dem restlichen Einkauf im Supermarkt bezahlen. Bisher war dies nur per Überweisung möglich.

Köln - Die Stadt Köln hat ein Pilotprojekt gestartet, das Parksündern das Bezahlen von Knöllchen im Supermarkt ermöglicht. Bisher war dies nur per Überweisung möglich, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte. Mit dem Anhörungsschreiben wird demnach Parksündern künftig ein zusätzlicher abtrennbarer Zahlschein übersandt, mit dem das Verwarngeld innerhalb einer Woche bezahlt werden kann.

Auf diesem Zahlschein befindet sich ein Barcode, wie er zum Beispiel auf Pfandbons zu finden ist. Der Zahlschein wird an der Kasse der teilnehmenden Einzelhandelsgeschäfte vorgelegt, kann wie jedes andere Produkt gescannt und anschließend einzeln oder zusammen mit dem restlichen Einkauf bezahlt werden.

Praktische Erleichterung im Alltag

Das Pilotprojekt „Barzahlen/viacash“ der Stadt Köln in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Cash Payment Solutions soll ein Jahr dauern. „Für die Bürgerinnen und Bürger stellt die Möglichkeit zum Barzahlen eines Verwarngelds im Supermarkt eine praktische Erleichterung im Alltag dar“, erklärte die Kölner Stadtkämmerin Dörte Diemert.

Frank Weinmann von Cash Payment Solutions sprach von einem „bisher einmaligen Pilotversuch“. „Wir sind zuversichtlich, dass die Bürgerinnen und Bürger diesen Service trotz des eigentlich unschönen Anlasses gern nutzen werden.“

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