Im Marbacher Krankenhaus musste eine Station wegen des Coronavirus geschlossen werden. Foto: factum/Jürgen Bach

Trotz Sicherheitsmaßnahmen ist ein Patient im Marbacher Krankenhaus positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Station wurde vorübergehend geschlossen, die anderen Patienten nach Ludwigsburg verlegt.

Marbach - Das RKH-Krankenhaus Marbach schließt kurzfristig eine Station, weil dort „trotz aller Sicherheitsmaßnahmen“, wie die Kliniken mitteilen, ein Patient positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die auf der betroffenen internistisch-chirurgischen Station eingesetzten 13 Beschäftigten wurden mit sofortiger Wirkung in häusliche Quarantäne geschickt. Da der Stationsbetrieb mit den übrigen Mitarbeitern nicht mehr aufrecht zu erhalten war, wurden die verbliebenen Patienten nach Ludwigsburg verlegt.

„Die Sicherheit unserer Patienten und das Wohl der Beschäftigten sind uns sehr wichtig, deshalb haben wir so entschieden. Die Station soll kein Corona-Hotspot werden“, erklärt Anne Matros, Regionaldirektorin der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH. Die Schließung der Station, die nicht mit der Corona-Auffangeinheit für Heimbewohner zu verwechseln ist, gilt vorübergehend. „Über die weitere Vorgehensweise entscheiden wir in der nächsten Woche“, so Matros.

Der Patient sei bei der Aufnahme ins Krankenhaus negativ auf Corona getestet worden, informiert die Regionaldirektorin. Bei einem der weiteren Tests, die nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts während des Aufenthalts durchgeführt werden, war das Ergebnis dann positiv.

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