Black Music vs elektronische Musik: An jedem Freitag und Samstag kann man in Stuttgart beide Stile in verschiedenen Locations in verschiedenen Ausprägungen hören. Foto: dpa

Zwei Musikrichtungen dominieren die Stuttgarter Clubs – auf der einen Seite Black Music, sprich HipHop, R’n’B, Rap und sonstige Urban Sounds, auf der anderen Seite elektronische Musik von House über Techno bis Dubstep oder sonstigen Spielarten.

Stuttgart - Wie ist es musikalisch um das Clubleben in Stuttgart bestellt? Zwei Musikrichtungen dominieren die Clubs – auf der einen Seite Black Music, sprich HipHop, R’n’B, Rap und sonstige Urban Sounds, auf der anderen Seite elektronische Musik von House über Techno bis Dubstep oder sonstigen Spielarten.

An jedem Freitag und Samstag kann man beide Stile in verschiedenen Locations in verschiedenen Ausprägungen hören. Alle anderen Musikrichtungen, die es auf der Welt sonst noch gibt, finden zwar auch statt, aber nur vereinzelt. Um allen gerecht zu werden, zeigen wir diesmal einfach für Freitag und Samstag je eine Party für Liebhaber einer Musikart.

HipHop und Artverwandtes gibt es am heutigen Freitag bei einer Sommerparty im Rocker 33, Friedrichstraße 23, die sich 33°Süd nennt. Und hier wird einiges geboten. Doe It Up!, die auch mal The Roots vom Neckar genannt werden, spielen live, die DJs RL und Doe legen auf, und Daniel Geiger von Mongomania erstellt im Außenbereich ein Streetart-Gemälde, das unter allen Besuchern verlost wird. Beginn ist hier bereits um 21 Uhr.

Elektronische Musik bekommt man jedes Wochenende, und so auch heute, in der kleinen aber feinen Bar Romantica, Hauptstätter Straße 140. Unter dem Namen Reverse Cowboy gab es in der Vergangenheit schon diverse Partys mit wohl sortierter Musik zwischen NuDisco und Deephouse, heute stehen die drei Kumpane Swist, Tipura und Christian Schiller ab 22 Uhr an den Plattenspielern bereit.

Auch abseits von HipHop und House hat der Freitag etwas zu bieten: Im Keller Klub, Rotebühlplatz 4, ist das Münchner Atomic Cafe zu Gast, ein Club, der weit über die Grenzen der bayerischen Hauptstadt hinaus als wichtige Anlaufstelle für Freunde der Indiemusik bekannt ist. Henning Furbach ist nicht nur Resident im Atomic Cafe, sondern auch Musikjournalist und heute ab 23 Uhr im Keller anzutreffen.

Am Samstag dann ist in Sachen HipHop wie immer die Schräglage, Hirschstraße 14, die richtige Anlaufstelle. Hier steigt High 5, eine Partyreihe, bei der jeweils ein Gast-DJ auf einen Stuttgarter Resident trifft. Wie gewohnt werden beide DJs versuchen, sich beim Anheizen der Gäste zu überbieten und zu übertrumpfen. Aus Hamburg reist DJ Buzz-T an, aus Stuttgart steht ab 23 Uhr Resident-DJ RL bereit.

Elektronisch geht es am selben Abend wie so oft im Zollamt in Bad Cannstatt, Frachtstraße 25, zu, wo sich mit Verspielt Verspult eine weitere Partyreihe zur Aufgabe macht, alle vier Floors des weitläufigen Clubs zu beschallen. Dafür braucht es natürlich eine Menge DJs, und so verteilen sich neben Headliner Mark Broom aus London unter anderem noch De Hessejung, Silvano Scarpetta, Fabi Haas und ganz viele mehr ab 22 Uhr über das Gelände.

Im Rocker 33, Friedrichstraße 23, gibt es dafür am Samstag anstelle von House Dancehall zu hören: Das Sentinel Soundsystem präsentiert seinen monatlichen Dance Kingston Hot. Für die richtigen Vibes sorgt diesmal das Soundquake Soundsystem aus Detmold, das bereits seit Anfang der 90er Jahre unterwegs ist, Seite an Seite mit G-Spot Sound aus Wien.

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