Die Herbst-/Winterkollektion von Versace in Paris. Foto: AFP

Versace gilt als traditionsreiches, aber auch exzentrisches Modehaus. Doch zu Beginn der Haute-Couture-Schauen in Paris zeigt sich: Schrilles ist out.

Paris - Fließende Silhouetten und Eiskrem-Farben hat Donatella Versace am Sonntagabend in Paris über den Laufsteg geschickt. Die Mailänderin gehörte mit ihrer „Atelier-Versace“-Linie zu den ersten der fast 30 Designer, die bei den Haute-Couture-Schauen ihre Entwürfe für den Herbst/Winter 2016/17 präsentieren.

Versace, sonst bekannt für scharfkantige Entwürfe, zeigte sich softer als sonst, arbeitete mit geschwungenen Drapierungen, weichem Kaschmir und schmeichelndem Satin. Sexy sahen ihre hochgeschlitzten und mit raffinierten Aussparungen versehenen Abendkleider trotzdem aus.

Die Schauen der „Hohen Schneiderkunst“ dauern noch bis zum kommenden Mittwoch. Am Donnerstag werden zum Ausklang die großen Juwelierhäuser ihre Preziosen präsentierten.

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