Ein 16-Jähriger starb bei einer Kollision mit einer Stadtbahn. Foto: SDMG

Bei dem tödlich verunglückten Radfahrer in Ostfildern (Kreis Esslingen) gibt es bislang keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Dies haben Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft ergeben.

Ostfildern - Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Unfall am 11. August zwischen Ostfildern-Ruit und Heumaden, bei dem ein 16-jähriger Radfahrer nach der Kollision mit einer Stadtbahn sein Leben verlor, ergaben sich bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart war auch ein Sachverständiger eingebunden. Dies berichteten die Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Insbesondere die anfänglichen Verdachtsmomente, dass eine eventuelle Fehlfunktion der an dem Bahnübergang in der Stuttgarter Straße befindlichen Ampel am Unfalltag zu dem Unglück beigetragen haben könnte, haben sich nicht bestätigt. Mängel, die Bürger in der Vergangenheit gemeldet hatten, hatte der Betreiber der Anlage bereits vor dem Unfall behoben.

Zeugen haben bestätigt, dass das Warnblinklicht beim Herannahen der Bahn leuchtete. Der Bahnfahrer leitete sofort eine Bremsung ein und gab ein Warnsignal ab. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die akustische Wahrnehmung des Verunglückten beeinträchtigt war, weil er Kopfhörer trug. Bei dem 16-Jährigen handelte es sich um Luka Lucic, einen 16-jährigen Jugendspieler der Stuttgarter Kickers.

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