Die Rettungskräfte sind nach mehreren Lawinenabgängen im Dauereinsatz. (Symbolbild) Foto: Shutterstock/Tomasz Koryl

In den österreichischen und den Schweizer Alpen sind bei Lawinenabgängen mehreren Menschen verschüttet worden. Die Rettungskräfte sind im Einsatz und suchen nach den Verschütteten.

Wien/Bern - Nach mehreren Lawinenabgängen in den österreichischen und Schweizer Alpen haben Rettungskräfte die Suche nach Verschütteten aufgenommen. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Donnerstag unter Berufung auf die Polizei meldete, wurde unter Schneemassen in einem Skigebiet in Kärnten ein Wintersportler lebend geborgen, nach weiteren wurde noch gesucht. Im schweizerischen Andermatt wurden laut der Schweizer Nachrichtenagentur sda mehrere Menschen verschüttet. Zwei Leichtverletzte konnten geborgen werden, sagte ein Polizeisprecher.

Nach Angaben der Betreiberfirma der Bergbahnen im österreichischen Skigebiet Ankogel lösten zwei Wintersportler Schneebretter abseits der gesicherten Pisten aus. Während der Suche nach ihnen sei eine zweite Lawine abgegangen, die womöglich bis zu vier weitere Skifahrer verschüttet habe. 

Das Skigebiet wurde nach den Lawinenabgängen gesperrt. Mehrere Rettungskräfte waren unter anderem mit Hubschraubern im Einsatz und suchten nach Verschütteten. Später ging noch eine dritte Lawine ab.

Polizei geht von mehreren Verschütteten aus

In den Schweizer Alpen löste sich laut sda am Oberalppass bei Andermatt eine Lawine und begrub eine Skipiste unter sich. Die Polizei ging von mehreren Verschütteten aus. Zwei Leichtverletzte konnten geborgen werden und wurden nach Angaben eines Sprechers ins Krankenhaus gebracht. 

Nachdem in der Region um Andermatt in den vergangenen Tagen viel Neuschnee gefallen ist, herrscht Gefahrenstufe drei. Die Gefahr sei „erheblich“, Lawinen könnten schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, teilte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung mit. 

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