Antonio Rüdiger im Sinkflug: Wie sich die VfB-Profis beim Spiel gegen Leverkusen geschlagen haben, sehen Sie in unseren Noten für die Roten. Foto: dpa

Der VfB muss in Leverkusen wieder einen späten Rückschlag hinnehmen: Flanke, Kopfball, Tor – das reichte, um das Spiel zu entscheiden.

Leverkusen - Nichts deutete kurz vor Spielende auf ein Gegentor hin, doch dann bediente sich Bayer Leverkusen eines einfachen Musters. Flanke, Kopfball, Tor – das reichte, um das Spiel zu entscheiden.

Ibrahima Traoré störte Bayers Sidney Sam nicht energisch genug vor dessen Hereingabe von rechts – und am langen Pfosten standen drei Leverkusener einem VfB-Profi gegenüber. Eren Derdiyok nutzte die Stuttgarter Unachtsamkeit und köpfte ein. Das Siegtor fiel fast schon aus dem Nichts, denn der VfB (im 4-4-2-System) stand in der zweiten Hälfte sicher, er war hellwach und aggressiv in den Zweikämpfen – umso bitterer war der späte und unerwartete Nackenschlag.

Kurz vor Schluss erarbeitete sich die Mannschaft von Thomas Schneider dann noch zwei Möglichkeiten zum Ausgleich, doch Vedad Ibisevic und der eingewechselte Cacau scheiterten. Der Sieg der Werkelf (im 4-3-3-System) war aufgrund des Übergewichts an Chancen in der ersten Halbzeit nicht unverdient. Aufgrund der zweiten Hälfte, in der der VfB den Tabellenzweiten kaum noch zur Entfaltung kommen ließ, hätte sich Bayer über einen Stuttgarter Punktgewinn jedoch nicht ­beschweren dürfen.

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