Die einjährige „Heaven“ gewöhnt sich gerade gemeinsam mit „Fiete“ in der Wilhelma ein. Foto: Wilhelma Stuttgart / Inga Dauter

Das einjährige Seelöwen-Weibchen „Heaven“ ist gerade dabei sich in der Wilhelma einzugewöhnen. Sie kam als Neuzugang aus Nürnberg. Aber es gibt auch weniger erfreuliche Nachrichten von den Seelöwen.

Stuttgart - Das Gehege der Kalifornischen Seelöwen hat eine neue Bewohnerin. Die einjährige „Heaven“ aus dem Tiergarten Nürnberg ergänzt die Gruppe. Es gibt aber auch traurige Nachrichten von den Seelöwen aus der Wilhelma.

Zunächst hat sich die junge Seelöwin im Innengehege an die Umgebung gewöhnt. Nun stand der erste Ausflug auf die Außenanlage an. Schritt für Schritt soll „Heaven“ nun auch mit den anderen Seelöwen der Wilhelma Bekanntschaft schließen. „Sie war nach ihrer Ankunft natürlich nervös, hat aber nach zwei Tagen schon Fisch gefressen“, erzählt Tierpfleger Stefan Deibert.

Den Anfang in der Vorstellungsrunde machte „Fiete“, der jüngste Spross der Stuttgarter Seelöwengruppe. Der Jungbulle ist nun gemeinsam mit dem Neuzugang im kleineren der beiden Becken zu sehen. Für den Jungbullen ist die Zeit in der Wilhelma aber begrenzt, denn bevor er mit seinem Vater „Unesco“ aneinandergerät, wird „Fiete“ im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms in einen anderen Zoo umziehen.

Fehlgeburt bei Weibchen „Evi“

Es gibt aber auch traurige Nachrichten: Weibchen Evi hatte am vergangenen Samstag eine Fehlgeburt. Die erfahrene Mutter brachte ihren jüngsten Nachwuchs statt mit dem Kopf voran mit den Hinterflossen zuerst zur Welt. Der vorläufigen tierärztlichen Untersuchung zufolge hat das Kalb dabei Fruchtwasser eingeatmet, wodurch es keine Luft mehr bekam.

Das Training der Seelöwen in der Wilhelma ist jeden Tag um 11 und um 15 Uhr zu beobachten.

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