Die Bezirksvorsteherin Evelyn Weis hat beim Neujahrsempfang ein Grußwort gesprochen. Der ökumenische Ulrichschor und der Sonnenbergchor haben das Programm unter der Leitung von Ildiko Häfner und Damian von Maltzahn musikalisch umrahmt. Foto: Alexandra Kratz

Evelyn Weis hat im evangelischen Gemeindezentrum am Bonhoefferweg auf das vergangene Jahr in Stuttgart-Möhringen zurückgeschaut und einen Ausblick für 2018 gegeben.

Fasanenhof - Der Neujahrsempfang auf dem Fasanenhof hat eine lange Tradition. „Und ich bin froh, dass es diese Tradition in unserem multireligiösen und multikulturellen Stadtteil gibt“, sagte der evangelische Pfarrer Jürgen Spohn am Mittwochabend. Er war sozusagen der Hausherr, denn die Veranstaltung ist im jährlichen Wechsel im evangelischen und katholischen Gemeindezentrum. Spohn dankte vor allem den vielen Ehrenamtlichen auf dem Fasanenhof. Diese leisteten mit ihrem Engagement einen Beitrag zu einem größtmöglichen Wohlergehen im Stadtteil. Die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher sei eine der Herausforderungen für die Zukunft.

Das Bürgerhaus wird zehn Jahre alt

Das sieht die Möhringer Bezirksvorsteherin Evelyn Weis ähnlich. Ein Kulminationspunkt dieses Engagements sei das Bürgerhaus am Filderbahnplatz, das 2018 zehn Jahre alt werde, begann Weiß ihr Grußwort. Das Haus werde von den etwa 40 Möhringer Vereinen und Institutionen sehr gut angenommen. Sie sei stolz auf die vielen Ehrenamtlichen im Bezirk, sagte Weis. Aber es gebe auch einen Wermutstropfen. Der Liederkranz musste im vergangenen Jahr das Kinderfest absagen, weil er es nicht mehr stemmen konnte.

Inzwischen gibt es aber wieder Hoffnung, denn es hat sich ein Lenkungskreis gefunden, der sich im Februar das zweite Mal trifft. „Unser Ziel ist es, dass es 2019 wieder ein Kinderfest gibt“, sagte Weis.

Viel Kritik an Nachverdichtung

Dann kam sie auf ein Thema zu sprechen, dass die Menschen auf dem Fasanenhof im vergangenen Jahr viel beschäftigt hat. „Die Nachverdichtung rund um den Ehrlichweg wird kritisch gesehen, wenn nicht gar komplett abgelehnt“, erinnerte Weis. Doch es gebe eine Wohnungsnot in Stuttgart, und daher müsse der Gemeinderat abwägen. Sie habe sich gefreut, dass sich trotz der Kritik viele Bürger an den Planungswerkstätten beteiligt haben. „Das zeigt das Miteinander im Stadtteil und im gesamten Stadtbezirk“, resümierte die Bezirksvorsteherin.

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