Martin Frischaufs Lieblingsbild aus seinem Band ist die Blühwiese. Foto: / Frischauf

Remstal in 550 Bildern – ein frisch herausgekommener Bildband verspricht: „Unendlich erleben“.

Buch - Als ich vor vier Jahren erfahren habe, dass es die Remstal-Gartenschau geben wird, da war für mich klar, dass ich einen Bildband dazu machen werde“, sagt Martin Frischauf. Seit Ende August ist der im eigenen – erst kürzlich von Stuttgart nach Fellbach-Oeffingen umgezogenen – Fellbacher Verlag Schwabenrepro erschienen Band „Unendlich erleben – auf den Spuren der Remstal-Gartenschau“ auf dem Markt. Und der Band mit 550 Bildern von der Entstehung und aus der ersten Hälfte des diesjährigen Gartenschaugeschehens kommt offenbar gut an. „In der ersten Woche haben wir 500 Exemplare ausgeliefert“, berichtet der Fotograf und Verleger „und die ersten Buchhandlungen bestellen bereits nach“.

Der Fotograf wohnt in Remseck

Für den Band mit Bildern aus dem kompletten Remstal vom Quellort Essingen bis zur Mündung in Remseck sei er drei Monate quasi nonstop im Remstal unterwegs gewesen, erzählt der bekennende Remstalfan, der selbst in seinem Heimatort Remseck in der Gartenschau-Arbeitsgruppe Kunst mit dabei war. Zusätzlich zu den Bildern von den schönsten Ecken, lohnendsten Gartenschauzielen, von Veranstaltungen oder Aktionen habe er sich ausdrücklich auch vorgenommen, die Entstehung des regionalen Großereignisses in allen 16 teilnehmenden Kommunen entlang des Flusses zu dokumentieren.

Ziel des aufwendigen, mit 550 Bildern und kleineren Texten zu allen Aspekte der Gartenschau im Remstal ausgestatteten großformatigen Bandes mit immerhin 236 bunt gestalteten Seiten, sei, dafür zu sorgen, „das man auch in den kommenden Jahren die Gartenschau erleben kann“ – auf einem bildergestützten Streifzug durch das Remstal.

Veränderungen können beobachtet werden

Ganz wichtig, so schreibt Frischauf in seinem Vorwort: „Dabei werden vor allem die Plätze gezeigt, die auch nach der Gartenschau bestehen bleiben.“ So könne der Leser auch später die einzelnen Städte besuchen und schauen, wie sie sich verändert haben. „Er kann neue Skulpturen bewundern und die fortschreitende Berankung der Architektur-Stationen in Augenschein nehmen“, so Frischauf.

Alle engagiert erstellten und über den Sommer hinweg gepflegte Bürger-Projekte habe er natürlich nicht in seinen Band packen können, räumt Frischauf ein: „Ich habe aus über 3500 Bildern die 550 schönsten herausgesucht.“

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