Vor allem online soll der Einkauf bei dm teurer werden. Foto: dpa

Artikel bei dm sind in den letzten Wochen offenbar teurer geworden. Aber nicht alle Filialen sollen die höheren Preise treffen. Was steckt hinter der neuen Preisstrategie bei dm?

Stuttgart - Die Drogeriemarktkette dm will seine Preisstrategie ändern. Für den alltäglichen Einkauf bedeutet dies, dass man mehr Geld los wird. Innerhalb der letzten drei Wochen soll dm bei etwa 1000 Artikeln die Preise erhöht haben. Vor allem im Onlinegeschäft werden die Artikel teurer, aber auch in einigen Filialen, berichtete die Lebensmittelzeitung.

Im Schnitt wurden Produkte um 40 Cent teurer, dies ergaben Stichproben der Lebensmittelzeitung – egal ob Eigenmarken oder Markenprodukte.

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Weniger Konkurrenz bedeutet höhere Preise

„Wir haben uns dazu entschieden, unsere Preisstrategie stationär und online neu auszurichten“, sagt Konzernchef Erich Harsch gegenüber der Lebensmittelzeitung. Mit der Abkehr von einheitlichen Preisen will man sich eine Marge sichern. Filialen, die in der Nähe von Drogerie-Konkurrenten stehen, sollen niedrigere Preise anbieten als dm-Filialen ohne direkte Konkurrenz.

Anmerkung: In der vorherigen Version des Artikels ist ein Wert fehlerhaft wiedergegeben worden: Es sind nicht bis zu 40 Prozent der Artikel teurer geworden. Im Schnitt wurden Produkte um 40 Cent teurer, wie Stichproben der Lebensmittelzeitung ergaben.

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