So könnte der neue Stuttgart-Schriftzug vor dem Neuen Schloss aussehen. Illustration: Vetter

Knapp drei Meter hoch könnten die Buchstaben sein, die Stuttgart eine neue touristische Attraktion bescheren sollen – das jedenfalls schwebt dem CDU-Stadtrat Carl-Christian Vetter vor.

Stuttgart - Ein unübersehbares Stuttgart-Zeichen vor dem neuen Schloss: Die Idee kam Carl-Christian Vetter bei einem Toronto-Trip. Denn in der kanadischen Metropole ist ein übermannshohes Logo zum Anziehungspunkt für Jung und Alt, für Einheimische wie für Touristen geworden. Warum sollte man nicht auch Stuttgart größer denken, fragt sich der wiedergewählte CDU-Stadtrat – und wurde aktiv. Ein „Stuttgart Sign“ am Eckensee soll vor dem Neuen Schloss mithelfen, „die bereits vorhandenen wertvollen wirtschaftlichen und kulturellen Angebote der Landeshauptstadt besser zu vermarkten“, sagt Vetter. Und da heißt es klotzen statt kleckern. Die Buchstabenzeichen, die Vetter skizzenhaft ins Auge fasst, sind rund drei Meter hoch, 40 Zentimeter tief und 20 Meter lang. LED Technologie soll dafür sorgen, dass auch Videos in einer hohen Auflösung abgespielt werden können.

Hoffen auf Selfies aus Stuttgart

Vetters Vision: „Tausende von Selfies sollen unsere Stadt noch besser im internationalen Tourismus platzieren.“ Damit nicht genug: Warum den Eckensee im Winter den Stuttgartern und Touristen nicht zum kostenlosen Eislaufen zur Verfügung stellen, fragt der 52-Jährige. Noch befinden sich die Ideen im Rathaus in der Gesprächs- und Akzeptanzphase. Denn der Sign-Spaß ist nicht billig: je nach Variante 140 000 bis 225 000 Euro. Einen alternativen Standort hat Vetter auch schon: vor der Freitreppe beim Kunstmuseum auf dem Schlossplatz.

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