Der Neckarspringer hat einen großen Rettungseinsatz verursacht. Foto: 7aktuell.de/Andreas Werner

Dank Zeugenaussagen ist die Polizei einem 35-Jährigen auf die Spur gekommen, der Salti von der König-Karls-Brücke in den Neckar gemacht haben soll. Das kann ihn nun teuer zu stehen kommen.

Stuttgart - Die Polizei hat mehrere gute Zeugenhinweise auf einen Mann erhalten, der seit dem Mittwoch, 2. September gesucht worden war. Er war von der König-Karls-Brücke in den Neckar gesprungen. Die Hinweisgeber meldeten, dass sie Videos von den Salti, mit denen sich der Mann in den Fluss stürzte, auf der Plattform Instagram im Netz gefunden hätten. Noch besser waren die Zeugen, die am Samstag anriefen: Sie meldeten sich live von der Brücke, als offenbar der selbe Mann wieder in den Fluss sprang. Wieder machte er dabei einen Salto. Die Polizei rückte schnell aus und erwischte ihn noch in nassen Badesachen. Die Polizei kam bei ihren Ermittlungen zu der Erkenntnis, der 35-Jährige sei „offenbar zu seinem Vergnügen“ in den Neckar gesprungen. Der Mann, der am Samstag erwischt wurde, habe gleich ausgesehen wie der auf den Videos im Netz.

Eventuell muss der Mann für den Einsatz bezahlen

Dieses Vergnügen kann ihn nun teuer zu stehen kommen. Nicht nur dräut ihm ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro für „unerlaubtes Baden“. Die Polizei prüft auch, ob er die Kosten des Einsatzes zahlen muss. Nach den ersten Sprüngen am Mittwoch hatten Feuerwehr, Polizei und DLRG den Neckar abgesucht. Wegen des Sucheinsatzes war zudem der Schiffsverkehr unterbrochen worden. Spätestens bei der zweiten Aktion hätte er wissen können, dass er damit einen großen Einsatz verursacht hatte, sagt eine Sprecherin der Stuttgarter Polizei.

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