Winfrieds Kretschmanns Sommertour wird von einem Autounfall überschattet. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Für Winfried Kretschmann ist es nicht einfach, nach der Verwicklung in einen Autounfall wieder zur Tagesordnung überzugehen. Seine Gedanken seien noch immer bei den Verletzten, sagte der Ministerpräsident bei der Eröffnung eines neuen Daimler-Werks.

Sindelfingen - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) lässt der Unfall von Montagabend nach eigenen Angaben auch zwei Tage danach nicht los. Seine Gedanken seien immer noch bei den Menschen, die bei dem Unfall verletzt wurden, sagte er am Mittwoch bei der Eröffnung eines neuen Daimler-Werks in Sindelfingen. Er hoffe inständig, dass sie wieder gesund werden.

Ein Auto war auf der nassen Autobahn 81 nördlich von Heilbronn in ein stehendes Begleitfahrzeug aus der Kolonne Kretschmanns gekracht. Drei Menschen in dem Wagen verletzten sich. Am Dienstag schwebte ein einjähriges Mädchen in Lebensgefahr. Ein 33 Jahre alter Mann wurde schwer, eine 29-Jährige auf dem Beifahrersitz leicht verletzt. Am Mittwochmittag gab die Polizei noch keine neuen Informationen zu ihrem Zustand preis.

Kurz vor dem Unfall war bereits Kretschmanns Dienstwagen ins Schleudern geraten, gegen die Leitplanke geprallt und dann auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Kretschmann, der nicht am Steuer saß, blieb unverletzt.

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