Ob sich die zwei auf eine Maß auf dem Oktoberfest treffen werden? (Symbolbild) Foto: dpa

Silvio Döllinger, der Verantwortliche für den Aufbau von Festzelten auf dem Cannstatter Volksfest, hat über das Oktoberfest gelästert. Das lässt der Chef des Oktoberfests nicht auf sich sitzen.

München/Stuttgart - Der Verantwortliche für den Aufbau von Festzelten auf dem Stuttgarter Volksfest Wasen, Silvio Döllinger (39), hat über das Oktoberfest gelästert. „Von den Festzelten ist Wasen schon Champions League - für mich!“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Ich weiß, wie die Zelte in München sind, das sind riesen Holzhallen - du hast Bänke drinnen, Leute, Party, Blaskapelle. Und hier hast du halt wirklich - ich sag schon fast - Restaurant.“

„Wir haben München überholt“

Die Wirte achteten auf Details, auf der Wiesn sei es nicht ganz so extravagant, etwa bei Bierschänken: „Wenn du in München reinguckst, siehst du nur Edelstahl, hier müssen wir alles mit Holz verkleiden. Alles“, sagte Döllinger, der zwei Jahre Oktoberfest-Erfahrung hat. „Von den Zelten her haben wir München überholt.“

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Die Replik vom Münchner Wirtschaftsreferenten und Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner: „Es freut mich, dass mein Stuttgarter Kollege so zufrieden mit seiner Veranstaltung ist. Mit den Zelten auf dem Original, dem Münchner Oktoberfest, kann er natürlich nicht mithalten.“ Der 43-Jährige lobte: „Bayerische Spitzenküche mit regionalen Produkten, liebevolle Deko ohne LED-Screens und Diskobeleuchtung sowie eine authentische und zünftige Atmosphäre ohne Ballermann - das sind die Zutaten, die die Wiesn so unnachahmlich machen.“ An Döllinger gerichtet ergänzte Baumgärtner: „Er kann sich hiervon jederzeit überzeugen. Ich lade ihn gerne dazu ein.“

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