Nach der Insolvenz des Unternehmens Thomas Cook sitzen einige Reisende in ihrem Urlaubsland fest. (Symbolbild) Foto: dpa/Steve Parsons

Ärgerlich, wenn man nach dem Urlaub nicht mehr nach Hause kommt, weil der Reisekonzern pleite ist. Doch einige Reisende wurden laut Deutschem Reiseverband sogar zu einer erneuten Zahlung gezwungen.

Stuttgart - Pauschalurlauber, die eine Reise bei Thomas Cook Deutschland gebucht haben, werden nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) „vermehrt“ gezwungen, ein weiteres Mal für ihren Hotelaufenthalt zu zahlen. „Die meisten Hotels verhalten sich sehr fair, aber es gibt leider auch andere Fälle, die völlig inakzeptabel sind“, erklärte am Mittwoch DRV-Präsident Norbert Fiebig. Die Urlauber hätten ihren Reisepreis bezahlt. Es gebe keinen Grund, sie vor Ort festzuhalten. 

Fiebig verwies auf die Zusage des Insolvenzversicherers Zurich, die Kosten für die Hotels infolge der Insolvenz von Thomas Cook Deutschland zu übernehmen. Der DRV rief die betreffenden Hotelverbände und Fremdenverkehrsämter in den Urlaubsdestinationen „eindringlich“ auf, diese Information an die Hotelbetreiber weiterzugeben. Das gelte für Pauschalreisende der Veranstalter Thomas Cook Deutschland, Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen, Thomas Cook Signature und Air Marin. 

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