Unbekannte hatten in der Unterkunft Feuer gelegt. Foto: KS-Images.de / Karsten Schmalz

Der Schaden, den Unbekannte in einer Asylunterkunft in Kirchberg angerichtet haben, wird auf 30 000 Euro geschätzt. Zumindest einige der Asylbewerber können trotzdem einziehen. Die Polizei hat derweil mehrere Ermittlungsansätze.

Kirchberg - Nach der Brandstiftung an einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Kirchberg kann zumindest ein Teil der Asylbewerber wie geplant in das Gebäude einziehen. „Der Schaden war doch nicht so verheerend wie wir zunächst dachten“, sagt eine Sprecherin des Landratsamtes. Am 29. Oktober könnten 21 Asylsuchende – meist Familien – im Obergeschoss der Unterkunft untergebracht werden. 13 andere müssen auf andere Einrichtungen verteilt werden. Im November sollen noch einmal etwa 35 Menschen folgen.

Die Polizei hat erste Ermittlungsansätze – wie genau diese aussehen, verrät ein Sprecher freilich nicht. Der Schaden, der an dem Gebäude entstanden ist, wird auf rund 30 000 Euro geschätzt. Ein Sprecher bestätigt einen Bericht der „Backnanger Kreiszeitung“, nach dem im Erdgeschoss eine brennbare Flüssigkeit verschüttet und in Brand gesetzt worden war.

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