Dem Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer geht es langsam besser Foto: dpa

Dem schwer verletzten Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD) geht es langsam besser. Der Rathauschef war von einem Unbekannten im Hof seines Hauses angegriffen worden.

Hockenheim - Nach dem Angriff durch einen Unbekannten im Hof seines Hauses geht es dem schwer verletzten Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD) langsam besser. Der Rathauschef habe die Intensivstation verlassen, außerdem sei er nach dem erlittenen Kieferbruch operiert worden, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung am Mittwoch mit. „Oberbürgermeister Dieter Gummer befindet sich körperlich auf dem Wege der Besserung“, sagte Rathaussprecher Christian Stalf weiter.

Von Unbekanntem niedergeschlagen

Gummer war am 15. Juli in Böhl-Iggelheim (Rheinland-Pfalz) von einem Unbekannten niedergeschlagen und schwer verletzt worden. Er erlitt bei der Attacke und dem Sturz auf den Asphalt Prellungen, einen Kieferbruch und Gehirnblutungen. Der 67 Jahre alte Rathauschef wurde nach der Tat mündlich befragt. Zum Täter fehlt der Polizei nach wie vor eine heiße Spur.

Der Sozialdemokrat ist seit 2004 Oberbürgermeister von Hockenheim und geht Ende August in den Ruhestand. Ihm folgt der CDU-Kandidat Marcus Zeitler, der am Sonntag zum Oberbürgermeister gewählt wurde. Ein Übergabegespräch zwischen dem scheidenden Amtsinhaber und seinem Nachfolger sei aktuell nicht geplant, hieß es aus dem Rathaus.

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