Die Terrorermittlungen des Bundeskriminalamts weiten sich auf mehrere Bundesländer aus. (Symbolbild) Foto: dpa

Die Ermmittlungen gegen drei Terrorverdächtige in Schleswig-Holstein ziehen weitere Kreise. Jetzt wurden auch im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern eine Wohnung durchsucht.

Wiesbaden/Kiel/Schwerin - Die Terrorermittlungen gegen drei mutmaßliche Islamisten aus dem Irak, die am Mittwoch in Schleswig-Holstein festgenommen wurden, reichen auch ins benachbarte Mecklenburg-Vorpommern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde am Morgen auch die Wohnung eines Mannes in Ludwigslust durchsucht. Die betreffende Person gelte bislang nicht als tatverdächtig, habe vermutlich aber in Kontakt zu mindestens einem der Festgenommenen gestanden, hieß es.

Dem Vernehmen nach wurden die Spezialkräfte der Bundespolizei und des Bundeskriminalamtes bei dem Einsatz in Ludwigslust auch von Kräften der Landespolizei unterstützt. Es sollen etwa 20 Beamte aus dem Nordosten beteiligt gewesen sein. Auch in Baden-Württemberg gab es im Zusammenhang mit dem Fall Wohnungsdurchsuchungen.

Die drei Männer aus dem Irak stehen laut Bundesanwaltschaft im Verdacht, einen Terroranschlag in Deutschland geplant zu haben.

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