Der US-Justizminister Jeff Sessions steht in der Kritik. Foto: AP

Nach der Kritik an Kontakten zum russischen Botschafter vor der US-Wahl wird sich Justizminister Jeff Sessions aus den Ermittlungen um eine mögliche Wahlbeeinflussung Moskaus heraushalten.

Washington - US-Justizminister Jeff Sessions hält sich wegen Befangenheit aus den Ermittlungen zu einem möglichen russischen Einmischungsversuch in die US-Präsidentschaftswahl heraus. Das teilte Sessions am Donnerstag in Washington mit.

Der Minister steht in der Kritik, weil er noch vor seiner Amtseinführung zweimal Kontakt zum russischen Botschafter in den USA hatte, dies aber in seiner Anhörung vor dem Senat explizit verneinte. Die Demokraten in Senat und Abgeordnetenhaus riefen den Minister zum Rücktritt auf. US-Präsident Donald Trump sprach Sessions sein Vertrauen aus.

Das Justizministerium und die Bundespolizei FBI - dem Sessions inzwischen als Justizminister und Generalbundesanwalt vorsteht - ermitteln wegen möglicher russischer Einmischungsversuche in die US-Präsidentenwahl. Amerikanische Geheimdienste machen Russland für eine Reihe von Hackerangriffen im Wahlkampf verantwortlich.

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