In der Region Stuttgart ist die Internetverbindung an vielen Stellen unbefriedigend langsam oder gar nicht vorhanden. Foto: imago stock&people

In Schorndorf findet heute ein Mobilfunkgipfel statt: Anbieter, Vertreter der Bundesnetzagentur und der Stadt sowie betroffene Bürger diskutieren bei der Fachtagung darüber, wie es um die Versorgung mit schnellem Internet bestellt ist – und wie diese verbessert werden kann.

Schorndorf - Der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer veranstaltet an diesem Mittwoch zusammen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Joachim Pfeiffer einen Mobilfunkgipfel. „Der ansonsten starke Wirtschaftsstandort Deutschland hinkt bei der 4G-Versorgung im europäischen Vergleich deutlich hinterher“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung zu der Fachtagung. Das betreffe auch einen so dicht besiedelten Raum wie die Region Stuttgart: Die Verbindung halte weder auf einer Fahrt von Stuttgart bis Schorndorf noch im heimischen Wohnzimmer, wo manche Schorndorfer Teilort-Bewohner nur in einer ganz bestimmten Ecke mit dem Handy telefonieren könnten.

Bürger berichten von ihren täglichen Erfahrungen

Bei dem Mobilfunkgipfel sollen zum einen Schorndorfer Bürger von ihren täglichen Erfahrungen berichten. Zum anderen erläutern die drei großen Mobilfunkanbieter, wie es mit der aktuellen Netzabdeckung aussieht, ergänzend dazu gibt ein Vertreter der Bundesnetzagentur einen Ausblick auf den weiteren Ausbau. Auch über den Übergang von der 4G- zur 5G-Abdeckung soll diskutiert werden. „Um bei der Digitalisierung nicht abgehängt zu werden, muss Deutschland die Weichen richtig stellen und die Mobilfunkabdeckung beherzt angehen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Bereits der dritte Gipfel in Schorndorf

Übrigens ist es bereits der dritte themenbezogene Gipfel, den der Schorndorfer Oberbürgermeister veranstaltet. Im Februar vergangenen Jahres wurde auf dem Wildschweingipfel diskutiert, wie den vielen Schäden durch das Schwarzwild beizukommen ist und im vergangenen Dezember ging es beim Pflegegipfel um die drohende Unterversorgung mit Heimplätzen.

Welche Ergebnisse es beim Mobilfunkgipfel gibt, dazu lesen Sie später mehr.

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