Annegret Kramp-Karrenbauer ist bei den „Groko“-Sondierungen eine wichtige Verhandlerin. Foto: Getty

Annegret Kramp-Karrenbauer, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, ist auf dem Weg nach Berlin in einen Autounfall verwickelt worden. Ihr Dienstwagen fuhr auf einen Lkw auf.

Saarbrücken/Berlin - Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ist am frühen Donnerstagmorgen bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Der Dienstwagen der CDU-Politikerin sei gegen 4.30 Uhr auf der Autobahn 10 zwischen der Anschlussstelle Ferch und dem Autobahndreieck Potsdam in Richtung Berlin auf einen Lastwagen aufgefahren, berichtete eine Sprecherin des Polizeipräsidiums.

Kramp-Karrenbauer kam ins Krankenhaus

Die Politikerin und drei weitere Insassen des Dienstwagens seien verletzt und zur Behandlung in ein Potsdamer Krankenhaus gebracht worden.

Kramp-Karrenbauer war auf dem Weg nach Berlin zu den Sondierungsgesprächen mit der SPD über eine Regierungsbildung. Ihre Regierungssprecherin Anne Funk sagte in Saarbrücken, sie sei leicht verletzt worden und wurde am Morgen noch in der Klinik untersucht. Die Ursache des Crashs sei noch unklar, die Ermittlungen liefen.

Am Mittwochabend war die 55-Jährige in Saarbrücken Gastgeberin ihres Neujahrsempfangs mit rund 1800 geladenen Gästen gewesen. In der Nacht war sie nach Berlin aufgebrochen, um an den Gesprächen über eine mögliche neue große Koalition teilzunehmen. Sie spielt dort als Leiterin zweier Arbeitsgruppen eine wichtige Rolle.

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