Mero ist ein junger Rapper aus dem hessischen Rüsselsheim. Foto: 7aktuell.de/Nils Reeh

4500 Menschen müssen wegen eines Drohanrufs vorzeitig ein Konzert des Rappers Mero verlassen. Beim Großeinsatz der Polizei kommen Hunde zum Einsatz – die Suche nach dem Täter läuft auf Hochtouren.

Ludwigsburg - Nach dem Abbruch eines Konzerts des Rappers Mero in der Ludwigsburger MHP Arena hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. „Wir ermitteln wegen der Störung des Friedens und der Androhung von Straftaten“, sagte ein Sprecher der Ludwigsburger Polizei am Freitagmorgen.

Wegen einer telefonischen Drohung war ein Rap-Konzert am Donnerstagabend vorzeitig beendet worden. Innerhalb von 15 Minuten hätten 4500 Besucher die ausverkaufte Halle gegen 21.15 Uhr verlassen. „Die Evakuierung verlief absolut problemlos“, sagte der Sprecher weiter.

Polizeihunde durchsuchten die Arena

Im Anschluss wurde der Veranstaltungsraum von der Polizei mit negativem Ergebnis durchsucht. Polizeihunde und mehrere Streifenbesatzungen waren im Einsatz.

Aufgrund des Wortlauts der telefonischen Drohung war laut Polizei nicht von einer „ernsten Bedrohungssituation“ auszugehen. Der Drohanruf ging bei der Leitstelle Stuttgart ein. „Als Scherz kann man so etwas sicher nicht bezeichnen“, sagte der Sprecher.

In der Arena fand nach Angaben der Homepage des Veranstaltungsortes ein Mero-Konzert statt. Mero ist ein junger Rapper aus dem hessischen Rüsselsheim.

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