So viel ist klar: Mario Gomez will weg vom FC Bayern München. Doch über die Ablösesumme herrscht Uneinigkeit. Deshalb reist der Stürmer jetzt erst einmal mit ins Traningslager am Gardasee. Foto: dpa

So viel ist klar: Mario Gomez will weg vom FC Bayern München. Doch über die Ablösesumme herrscht Uneinigkeit. Deshalb reist der Stürmer jetzt erst einmal mit ins Traningslager am Gardasee.

München - Beim wechselwilligen Mario Gomez geht der Ablösepoker weiter, dagegen wird Sturmkollege Claudio Pizarro wohl beim FC Bayern München bleiben. Beide Seiten hätten signalisiert, dass sie weiter zusammenarbeiten wollten, sagte Sportvorstand Matthias Sammer am Dienstag in München über Pizarro. Der Peruaner soll an diesem Mittwoch wieder ins Training einsteigen.

Bei Gomez „liegen die Fakten auf dem Tisch“, so Sammer, „und wenn die Fakten nicht geklärt sind, ist er Spieler von Bayern München.“ Der Fußball-Nationalstürmer soll nach Stand vom Dienstagmittag mit ins Trainingslager am Donnerstag am Gardasee reisen. „Die Denkweise ist klar, dass Mario versuchen möchte, den Verein zu verlassen“, erklärte Sammer. Das gehe nur unter gewissen Voraussetzungen. Der vielleicht aufnehmende Verein und der abgebende Club müssten eine Einigung erzielen, sagte der Sportvorstand.

Gomez soll sich mit dem AC Florenz einig sein, im Gespräch ist ein Vierjahresvertrag und eine Ablöse von 20 Millionen Euro. Der Angreifer war 2009 vom VfB Stuttgart als damaliger Bundesliga- Rekordtransfer zu Bayern gewechselt. Insgesamt sollen seinerzeit mehr als 30 Millionen Euro Ablöse für den Bundesliga-Torschützenkönig von 2011 geflossen sein. Sein Vertrag in München läuft bis 2016.

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