Die internistisch-chirurgische Station in Marbach musste kurzfristig geschlossen werden. Foto: KS-Images.de/Karsten Schmalz

Ein Patient ist positiv auf das Virus getestet worden. 13 Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne.

Eine Corona-Infektion mit weitreichenden Folgen gibt es am Marbacher Krankenhaus. Dort ist am Mittwoch bei einem älteren Patienten mit stationärem Aufenthalt Covid-19 nachgewiesen worden – „trotz aller Sicherheitsmaßnahmen“, wie die RKH-Kliniken am Donnerstag mitteilen. Der Fall hat zur Folge, dass 13 Mitarbeiter der internistisch-chirurgischen Station mit sofortiger Wirkung in häusliche Quarantäne geschickt wurden. Sie sind direkte Kontaktpersonen des Patienten. Durch die verbliebenen Mitarbeiter kann der Betrieb nicht aufrecht erhalten werden. Heißt: Die betroffene Station ist kurzfristig geschlossen worden.

Die verbliebenen stationären Patienten wurden ins Klinikum Ludwigsburg verlegt. „Die Sicherheit unserer Patienten und das Wohl der Beschäftigten sind uns sehr wichtig, deshalb haben wir so entschieden. Die Station soll kein Corona-Hotspot werden“, sagt Anne Matros, Regionaldirektorin der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH. Die Schließung der Station, welche die derzeit einzige am Standort Marbach sei und nicht mit der Corona-Auffangeinheit für Heimbewohner zu verwechseln ist, gilt vorübergehend. „Über die weitere Vorgehensweise entscheiden wir in der nächsten Woche“, so Matros weiter. Auf Nachfrage erläutert sie, dass der Patient bei der Aufnahme ins Krankenhaus negativ auf Corona getestet worden sei. Bei einem der weiteren Tests, die nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts im Laufe des Aufenthalts durchgeführt werden, war das Ergebnis dann positiv.

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