Auffällige Sonnenbrillen und Statement-Schmuck kommen nun auch bei den Herren an – hier ein Model bei der Show von Palms Angels. Foto: dpa

Vier Tage lang stand Mailand im Zeichen der „Milano Moda Uomo“. Eines der wichtigsten Branchentreffen für Herrenmoden zeigte, was Mann im nächsten Sommer tragen kann – vorausgesetzt er liebt Mono-Brillen, Kimonos und Leo-Looks.

Stuttgart - Vier Tage lang versammelte sich die globale Modebranche in ihrer inoffiziellen Hauptstadt: Bei der „Milano Moda Uomo“ präsentierten 120 Aussteller, Luxusmarken und Designer die Highlights ihrer Frühjahr-Sommer-Kollektionen. Auch Hersteller, Ateliers, Manufakturen und Stofflieferanten bewiesen, das das modische Epizentrum eben immer noch in Italien liegt.

Versace verzichtet nicht auf Frauen

Neben Abschluss-Shows von Nachwuchsdesignern der Camera Nazionale della moda Italiana und vielen Events, debütierten auch einige Labels, wie Fay oder Brett Johnson.

Während die Lokalmatadoren Prada und Ferragamo fernblieben, zeigten Luxuslabels und Designer wie Etro, Zegna, Marni und Stella McCartney, die ihre Kollektionen normalerweise in Paris zeigt, das weite Spektrum italienischer Mode. McCartney veranstaltete eine Gartenparty, bei der sie gleich auch noch ihre neue Damenkollektion für 2020 präsentierte:

Doch es war keine reine Männerveranstaltung: So liefen beispielsweise für Versace auch die Supermodels Irina Shayk und Gigi Hadid über den Catwalk. Versace zeigte punkige Looks, viele Farben, Animal-Prints und gefärbte Haare, die an den Style von The Prodigy erinnerten.

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