Peter Hinz (li) wird nicht im nächsten Bundestag sitzen. Er lehnte ab. Foto:  

Peter Hinz von der Leonberger CDU geht nicht in den Bundestag. Er hat das Mandat abgelehnt. Der 55-Jährige, der mit dem Sprung ins Parlament überhaupt nicht gerechnet hatte, nannte dafür private Gründe.

Leonberg - Peter Hinz aus Leonberg wird die CDU nicht im Bundestag vertreten. Der 55-Jährige, der über die Landesliste ins Parlament gekommen wäre, hat am Dienstag das Mandat aus privaten Gründen abgelehnt. „Die Unterstützung im privaten Umfeld muss da sein, um solch ein Amt anzutreten“, sagte Hinz gegenüber unserer Zeitung. Kurz nach 15 Uhr hatte er die baden-württembergische Landesvertretung in Berlin über seinen Schritt informiert. Hinz, der stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung in Baden-Württemberg ist, hatte mit dem Sprung in den Bundestag überhaupt nicht gerechnet. Möglich gemacht haben ihn das gute Abschneiden der CDU und das neue Wahlrecht. So hätte ihm Platz 16 auf der Landesliste gereicht. Nachrückerin für den Leonberger Peter Hinz wäre Kordula Kovac aus Wolfach.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: