Ab Dienstag sind die Kreisstraßen nach Gebersheim und Warmbronn gesperrt. Foto: red

Die Kreisstraßen erhalten von Dienstag an neue Beläge. Bis zum Ende der Pfingstferien soll alles fertig sein.

Leonberg - In den Pfingstferien wird fleißig gebaut. So sind die Kreisstraßen nach Gebersheim und Warmbronn gesperrt, teilt das Landratsamt mit. Die Bauarbeiten sollen aber bis zum Ferienende fertiggestellt sein. Beide Sperrungen beginnen am Dienstag, 10. Juni, und werden vermutlich bis zum Samstag, 21. Juni, dauern.

Auf der K 1011 nach Gebersheim wird auf 110 Metern der Asphalt erneuert. Am Ortseingang wird zudem ein Teil des Gehwegs saniert. Ausgespart bleibt dagegen der Bereich an der Kreuzung zur Rutesheimer Straße. „Weil aktuell der Umbau der bestehenden Kreuzung zu einem Kreisverkehr geprüft wird, wird der Bereich vor der Kreuzung von der Sanierung ausgenommen“, teilt das Landratsamt mit.

Während der Bauzeit wird der Verkehr über Rutesheim umgeleitet. Für die Busse wird eine örtliche Umleitung eingerichtet. Für die Fahrgäste soll es so keine Beeinträchtigungen geben. Die Zufahrt zur Gärtnerei Dilger wird über einen Feldweg ausgeschildert. Der Auftrag ging für 258 000 Euro an das Straßenbauunternehmen Kirchhoff aus Freudenstadt.

Ebenfalls voll gesperrt wird die Kreisstraße 1009 zwischen der B 295 und dem Ortseingang von Warmbronn. Hier werden auf etwa 1300 Metern die Asphaltschicht erneuert und die Tragschicht verstärkt. Außerdem sollen die Fahrbahnränder saniert und die Entwässerung verbessert werden.

Die Umleitung führt in dieser Zeit über die Kreisstraße 1008 Richtung Renningen und dort auf die B 295. Auch die Busse fahren während der Bauzeit über diese Strecke. An der Einmündung auf die Bundesstraße wird eine Baustellenampel dann den Verkehr regeln. Von der üblichen Anschlussstelle nach Warmbronn ist dann lediglich die Mülldeponie erreichbar. Die Waldwegzufahrten, der Waldparkplatz und die Kleingartenanlage „Altenhalde“ können über andere Wegverbindungen angefahren werden.

Ausgeführt wird die Sanierung von der Firma Eurovia aus Stuttgart. Sie hatte für ihr Angebot von 234 500 Euro Euro den Zuschlag erhalten.

Der Verkehrsausschuss des Kreistages hatte die Arbeiten in seiner jüngsten Sitzung jeweils einstimmig vergeben. Sie sind Teil des Straßenentwicklungsprogamms des Kreises Böblingen. Da in den Ferien mit weniger Verkehr gerechnet wird und zudem die Schulbusse entfallen, wurde dieser Zeitraum für die Baumaßnahmen ausgewählt. Zudem muss die Kreisstraße von Gebersheim in die Kernstadt gerichtet sein, bevor dort die Grabenstraße saniert und gesperrt wird. Denn eine der Umleitungsstrecken wird von Höfingen über Gebersheim führen.

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