Party zwischen Mikrofon und Diskokugel. Foto: factum/Granville

Am Samstag ist es soweit: Die Zweite Leonberger Partynacht steigt. In elf Lokalen legen vier DJs auf und sind fünf Bands am Start. Mit dem Eintrittsbändchen kommt man überall rein.

Leonberg - Der Partymarathon steht vor der Tür: Um 20 Uhr beginnt an diesem Samstag der Einlass für die Leonberger Partynacht, um 21 Uhr legen die Bands und DJs dann los. Bis spät in die Nacht wird quer durch die Altstadt gefeiert. Das Beste: Man muss nur einmal Eintritt zahlen, um überall dabei sein zu können. Das ist das Prinzip von Kneipennächten, die es in unzähligen Städten in Deutschland gibt und seit einigen Jahren eben auch in Leonberg.

Und das mittlerweile auch zwei Mal pro Jahr. Gab es die Musiknacht im Mai schon seit einigen Jahren, so kam im vergangenen Jahr die Partynacht im November dazu. „Diese bringt ein bisschen Abwechslung ins Programm und hat generell ein jüngeres Zielpublikum“, erklärt Dirk Schuhmacher, der mit seiner Althengstätter Firma X-Events die Kneipennacht organisiert.

Der einzige Unterschied zwischen beiden Veranstaltungen sei das Musikangebot. Während bei der Musiknacht komplett auf Live-Bands und -Sänger gesetzt wird, dürfen bei der Partynacht auch DJs für den richtigen Sound sorgen. Das bietet vor allem in der Leonberger Altstadt auch kleineren Lokalen die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen. In anderen Orten, in denen X-Events auch Partynächte veranstaltet, würden sogar nur DJs auflegen. „Aber in Leonberg wollten einige Lokale nicht auf Live-Musik verzichten und es gibt in der Altstadt ja Veranstaltungsorte, die hervorragend dafür geeignet sind“, sagt Schuhmacher.

Was wäre schließlich eine Rockkneipe ohne Live-Band, die es krachen lässt? Freunde der harten Gitarrenriffs jedenfalls werden bei „Kohala“ im „Republik Pub“ voll auf ihre Kosten kommen. Nebenan, ebenfalls im Keller des Graf-Ulrich-Hauses, geht es ein wenig leiser und akustischer zu. Im „Murphy’s Law Irish Pub“ spielen „4 more friends“ aktuelle Hits und Evergreens.

Coverrock trifft Schwobarock heißt es im „Ralph’s“ (Hintere Straße 14) mit „Sir Dong and the Longs“. Funkig und poppig wird es im Keller des Bistros „Domizil“. Die Band „Simeon“ aus Stuttgart begeistert sowohl mit Klassikern als auch mit ihren eigenen Liedern und setzt in Anzug und Krawatte auch modisch Glanzpunkte. Nicht mehr in der Altstadt, aber dennoch gut zu Fuß zu erreichen, rundet die „Perfekte Auszeit“ (Lindenberger Straße 18) in der Unterführung am Hallenbad das Programm ab. Bei „The Acoustic Road“ ist der Name Programm.

Wer mehr auf 80er-Jahre-Mucke und Neue Deutsche Welle steht, der ist im Glashouse (Graf-Ulrich-Haus, erster Stock) richtig, dort legt DJ Mind Flow auf. Ausgelassen geht es „Bei Inge und Hansi im Adler“ (Hinterer Zwinger 3) zu, dort ist Après-Ski-Party mit DJ Jogi angesagt. Zwischen Wasen und Pferdemarkt ist die Musikauswahl von DJ Heinz im „Blauen Engel“ (Graf-Eberhard-Straße 2) angesiedelt.

Statt eines Tickets bekommen die Partynacht-Besucher ein Bändchen ans Handgelenk. Fürs Kneipen-Hopping muss dieses nur am Einlass vorgezeigt werden, schon ist man drin. Die Bändchen für jeweils acht Euro gibt es im Vorverkauf bei den teilnehmenden Lokalen, in der Geschäftsstelle der Leonberger Kreiszeitung (Stuttgarter Straße 7-9) sowie bei Tabak Wolsdorff im Leo-Center. Auch an der Abendkasse kann der Eintritt gelöst werden, dann allerdings für zehn Euro. Aber nur, so lange der Vorrat reicht, denn das Kontingent für die Partynacht ist begrenzt.

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