Cem Özdemir ist nicht verwandt mit dem Grünen-Politiker, singt aber. Foto: Pro Sieben/Hübner

Er heißt wie der Grünen-Vorsitzende, ist aber nicht mit ihm verwandt. Der Leonberger Cem Özdemir tritt bei der Pro-Sieben-Sendung „Popstars“ an. Immerhin hat er es schon unter die letzten 18 geschafft. Ob er am Ende in der Band bleibt?

Leonberg – Mit dem Slogan „Ein Schwabe für Stuttgart“ ging der Grünen-Politiker Cem Özdemir bei der letzten Bundestagswahl 2009 auf Stimmenfang. Ein Leonberger Namensvetter des aus Bad Urach stammenden Politikers ist derzeit ebenfalls auf Stimmenfang. Ein 20-Jähriger versucht gerade bei der Casting-Sendung „Popstars“ sich einen Platz in einer Band zu ­erkämpfen. In der Sendung treten die Nachwuchsmusiker gegeneinander an. Eine Jury entscheidet darüber, wer von ihnen in die nächste Runde einzieht. Am Ende soll so eine Band entstehen. Der 20-jährige Cem Özdemir aus Leonberg hat es bei der Sendung, die ­derzeit auf Pro Sieben zu sehen ist, unter die letzten 18 geschafft. Die Band soll im September zusammengestellt werden. Der musikalische Cem wohnt mit seiner Familie in Leonberg und macht eine Lehre zum Einzelhandels­kaufmann. Nebenbei tritt er als Straßenmusiker auf. Bleibt für ihn zu hoffen, dass er mehr ­Erfolg hat als sein Namensvetter aus der Politik. Der hatte den Kampf um ein Direktmandat bei der Bundestagswahl 2009 gegen den CDU-Kandidaten verloren und wurde somit nicht in den ­Bundestag gewählt. Dafür ist er jetzt allerdings Parteichef der Grünen.

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