Die Fastenzeit nutzen einige, um überflüssige Kilos loszuwerden. Foto: dpa

64 Prozent der Menschen im Südwesten haben laut einer Umfrage bereits mal für mehrere Wochen auf ein Genussmittel oder auf ein Konsumgut verzichtet. Ganz oben stehen Alkohol und Süßigkeiten.

Stuttgart - Baden-Württemberg ist eine Hochburg des Fastens. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1004 Befragten im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit zum Fastenstart am Aschermittwoch. 64 Prozent der Menschen im Südwesten haben demnach bereits mal für mehrere Wochen auf ein Genussmittel oder auf ein Konsumgut verzichtet. Im Osten ist die Beteiligung mit nur 43 Prozent deutlich geringer.

Beim Fasten würden 68 Prozent der Befragten in Baden-Württemberg am ehesten auf Alkohol verzichten. Es folgen Süßigkeiten (54 Prozent), Rauchen (40 Prozent), Fleisch (38 Prozent) und Fernsehen (27 Prozent). Mit 26 Prozent würde jeder Vierte auch sein Handy für mehrere Wochen ausgeschaltet lassen. Den Verzicht auf Computer oder Internet geben 23 Prozent an. Dabei planen den Rückzug aus dem Netz deutlich mehr Frauen als Männer.

„Im Kampf gegen den Alltags-Stress kann ein bewusster Umgang mit Handy oder Internet gut helfen. Wer es über mehrere Wochen schafft, gezielt keinen Wein zu trinken, auf Fleisch zu verzichten oder die Glotze gegen Joggingschuhe einzutauschen, der tut sich und seiner Gesundheit einen großen Gefallen“, sagte Markus Saur, Landeschef der DAK-Gesundheit für Baden-Württemberg.

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