Die Klimaschutzstiftung ist mit einem Kapital von knapp 50 Millionen Euro ausgestattet. (Symbolbild) Foto: dpa/Christoph Schmidt

Am 1. Januar 2021 soll die neue Klimaschutzstiftung offiziell ihre Arbeit aufnehmen. Die Landesverwaltung von Baden-Württemberg soll bis spätestens 2040 klimaneutral arbeiten.

Stuttgart - Die Landesverwaltung von Baden-Württemberg soll bis spätestens 2040 klimaneutral arbeiten. Unterstützt wird sie bei diesem Vorhaben von der neuen Klimaschutzstiftung, die am 1. Januar 2021 offiziell ihre Arbeit aufnehmen soll, teilte die Baden-Württemberg Stiftung am Dienstag mit, wo die neue Einrichtung angesiedelt ist. Die Klimaschutzstiftung ist mit einem Kapital von knapp 50 Millionen Euro ausgestattet. Das Vermögen soll das Finanzministerium Baden-Württemberg nachhaltig anlegen.

„Wir dürfen die internationalen Klimaziele auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht vernachlässigen - und leisten mit der Klimaschutzstiftung einen wichtigen Beitrag für Baden-Württemberg“, sagte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. Das Land nehme damit eine Vorreiterrolle ein, denn kein anderes Bundesland könne eine vergleichbare Stiftung vorweisen.

Forschung, Entwicklung und Bildungsprojekte im Bereich Klimaschutz fördern

Die neue Stiftung will den Angaben zufolge Forschung, Entwicklung und Bildungsprojekte im Bereich Klimaschutz fördern. Land, Kommunen, Unternehmen und Bürger können außerdem ihre CO2-Emissionen über sogenannte Kompensationszahlungen an die Stiftung ausgleichen. Zur einfachen Berechnung und direkten Kompensation von CO2-Emmissionen entwickelt das Innenministerium derzeit eine App für Baden-Württemberg.

Kooperationspartner der neuen Klimaschutzstiftung werde die gemeinnützige Klimaschutzorganisation myclimate Deutschland - nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter für CO2-Kompensation und Klimaschutzberatung mit Sitz in Reutlingen.

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