Kylie Minogue - Kiss Me Once Foto: Parlophone/Warner

Kylie Minogue hat auf ihrem neuen Album „Kiss Me Once“ Iglesias zum Duett geladen. Immerhin kommt das Lied „Beautiful“ erst als zehntes. Und es ist auch der derzeit so beliebte ­Pharrell Williams mit von der Partie.

Stuttgart - Ausgerechnet Enrique Iglesias. Kylie Minogue hat auf ihrem neuen Album „Kiss Me Once“ Iglesias zum Duett geladen. Immerhin kommt das Lied „Beautiful“ erst als zehntes. Und es ist auch der derzeit so beliebte ­Pharrell Williams mit von der Partie.

Ansonsten aber: Alles gut, alles wie immer.

Die 45-Jährige zeigt auf ihrem zwölften Album, dass sie immer noch die güldenen Hotpants trägt. Soll heißen: Ihre Musik ist zeitlos zeitgemäß. Immer mit ein bisschen Tand und Glitter. Auf dem Cover hat sie die Augen geschlossen, die Lippen knallrot geschminkt und zum Kussmund geformt. Kylie Minogue, das süße Popmädchen aus Australien, das vor 25 Jahren „The Loco-Motion“ trällerte, hat sich vier Jahre für neues Material Zeit gelassen. Sie trennte sich von ihrem langjährigen Manager Terry Blamey und kam für „Kiss Me Once“ mit dem Branchenriesen Roc Nation zusammen.

Musikalisch aber bleibt sich Kylie treu. Süße Stimme, schöne Elekrosounds. Produziert wurden die Songs von unterschiedlichen Menschen. Dabei natürlich Pharrell Williams, der mit „Happy“ den ersten Superhit des Jahres 2014 geschrieben hat. Bei Kylie ist es „I Was Gonna Cancel“, das natürlich nach Pharrell klingt und Hitpotenzial hat. Die erste Single „Into The Blue“ ist unverkennbar Kylie. Elektronisch, poppig. Ja, „Your Disco Needs You“. Die Disco braucht dich, Kylie.

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