Die Maschine musste nach dem Vorfall wieder zum Flughafen zurück (Symbolbild). Foto: picture alliance/dpa/Christoph Schmidt

Eine Boeing 737 hebt am Pariser Flughafen Orly ab, 15 Minuten später muss der Flieger allerdings wieder landen. Ein Passagier versuchte, einen der Notausgänge zu öffnen. Die Polizei hat ihn in Gewahrsam genommen.

Paris - Weil ein Passagier versucht hat, während des Flugs eine Tür des Flugzeugs zu öffnen, hat eine Maschine der Fluggesellschaft Transavia kurz nach ihrem Start in Paris kehrtgemacht. Der Vorfall ereignete sich auf dem Flug TO3010, der am Freitagmorgen in die marokkanische Stadt Marrakesch gehen sollte, wie ein Sprecher der Billigtochter von Air France-KLM der Nachrichtenagentur AFP sagte. 

„Nach 15 Minuten Flug hat ein Passagier aus ungeklärter Ursache versucht, einen der Notausgänge der Boeing 737 zu öffnen“, führte der Transavia-Sprecher aus. Dies sei allerdings „unmöglich“. Die Besatzung habe den Passagier schnell „in den Griff bekommen“ und sei vorschriftsgemäß zum Pariser Flughafen Orly zurückgekehrt. Dort habe die Polizei den Passagier in Gewahrsam genommen.

Transavia erstattete nach eigenen Angaben Anzeige gegen den Störenfried. Die übrigen Passagiere mussten mit einem anderen Flugzeug nach Marrakesch fliegen.

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