Ein Herd mit Touchscreen und eine Katze – offenbar keine gute Mischung (Symbolbild). Foto: dpa

Auf einem Herd gerät eine Packung Katzenfutter in Brand, eine mutige junge Nachbarin verhindert Schlimmeres. Als Hauptverdächtiger gilt der Polizei jetzt ein Vierbeiner.

Waiblingen - Eine brennende Packung Katzenfutter in den Polizeimeldungen ist an sich schon ungewöhnlich. Damit nicht genug, gilt nach einem Brand in Waiblingen-Neustadt (Rems-Murr-Kreis) jetzt ein Vierbeiner als Hauptverdächtiger.

Doch von Anfang an: Am Donnerstag löste gegen 16.20 Uhr ein Brandmelder in einem Hochhaus in der Birkhanstraße Alarm aus. Auf einem eingeschalteten Herd war eine Packung Katzenfutter in Brand geraten. „Verursacher war vermutlich eine Katze, welche sich alleine in der Wohnung befand und über die Herdplatte mit Touchscreen gelaufen sein dürfte“, so der Polizeibericht. „Die Besitzerin war nicht zuhause“, erläutert ein Polizeisprecher.

Die mutige Nachbarin verhindert wohl Schlimmeres

Eine 24 Jahre alte Nachbarin habe die Wohnungstür eingetreten, um die Katze zu retten. Das Tier flüchtete in Panik, die Frau zog sich eine Rauchvergiftung zu und musste ins Krankenhaus. Die Feuerwehr rückte mit acht Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften an und hatte die brennende Packung Katzenfutter schnell gelöscht.

Die junge Frau hat durch ihr mutiges Einschreiten wohl Schlimmeres verhindert: „Sachschaden war lediglich an der Packung Katzenfutter entstanden“, so die Polizei. Wie es der Katze ergangen ist, ist bislang nicht bekannt. „Sie ist gestern nicht mehr aufgetaucht“, so der Polizeisprecher.

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