Ein Mann hat sich in der Schweiz selbst angezündet. Foto: dpa/Andreas Arnold

Der 31-jährige Kurde aus Syrien hat sich vor dem Gebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks in Genf selbst angezündet und dabei schwer verletzt. Ein Hubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Dann untersuchte die Polizei seine Dokumente.

Genf - Ein in Deutschland lebender syrischer Kurde hat sich vor dem Gebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Genf in Brand gesteckt. Der 31-Jährige sei schwer verletzt worden, sagte der Polizeisprecher Silvain Guillaume-Gentil der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Er sei mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik für Brandopfer nach Lausanne gebracht worden.

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Der Mann habe sich am Mittwochmorgen um 07.40 Uhr vor dem Gebäude mit Benzin übergossen und angesteckt. Dass er in Deutschland wohnte, sei aus den Dokumenten hervorgegangen, die er bei sich führte. Wo in Deutschland der Mann wohnhaft war, konnte der Sprecher nicht sagen. Nach Angaben einer Sprecherin des UNHCR waren die Notdienste schnell zur Stelle. Die Organisation wollte sich später näher äußern.

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