Stellenabbau, Lohnverzicht und Standortkämpfe: Am Donnerstag wird Ola Källenius seine Zukunftsstrategie und Sparpläne für den Konzern in London vorstellen. Was das für die Beschäftigten in der Region bedeutet, erklärt Wirtschaftsredakteur Yannik Buhl.

Stuttgart - Am Donnerstag geht es bei Daimler um die Zukunft des Konzerns. Und wie der Betriebsrat bereits am Freitag verlauten lassen hat, sieht diese momentan nicht ganz so rosig aus. Olla Källenius wird erstmals im Rahmen der sogenannten Kapitalmarkttage über seine Zukunftspläne sprechen. Was das genau bedeutet, ist bislang noch ungewiss, fest steht aber bereits, dass der Autobauer sparen muss.

Konjunktur und Klimawandel

Gründe dafür gibt es viele: Eine Konjunkturflaute, die die gesamte Automobilindustrie derzeit erfasst, notwendige Investitionen in klimafreundliche Technologien, ein hohes Bußgeld im Rahmen des Abgasskandals und entsprechende Rückstellungen. Hinzu kommt die Frage, wo die Kernelemente der neuen Elektromotoren des Konzerns produziert werden.

Betriebsrat ist entsetzt

Am vergangen Freitag hat der Betriebsrat bereits einige Punkte des Sparprogramms der Konzernführung öffentlich gemacht. Demnach sollen bis zu 1100 Stellen von Führungskräften eingespart werden und Beschäftigte auf Tarifrunden und Gehaltserhöhungen verzichten. Im Video erklärt Wirtschaftsredakteur Yannik Buhl, was das genau für Mitarbeiter in der Region bedeutet.

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