Zu zwei Einsätzen in Unterkünften ist die Polizei am Montag im Kreis Ludwigsburg ausgerückt. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

In Ludwigsburg-Hoheneck bedroht eine junge Frau eine Sozialarbeiterin mit einem Messer. Der Vorfall geht noch einmal glimpflich aus. In Bietigheim-Bissingen hingegen wird ein Handwerker in einer Sozialunterkunft verletzt.

Kreis Ludwigsburg - Eine 22 Jahre alte Bewohnerin einer Flüchtlingsunterkunft im Ludwigsburger Stadtteil Hoheneck hat am Montagnachmittag damit gedroht, sich mit einem Messer selbst zu verletzten, und die Waffe auch gegen eine Sozialarbeiterin gerichtet. Wie die Polizei mitteilt, war die Bewohnerin gegen 14.20 Uhr in das Büro gestürmt und hatte gefordert, dass ihre Zimmertür repariert wird.

Zunächst bedrohte sie die 30-jährige Sozialarbeiterin mit der Stichwaffe, dann stürmte sie aus dem Büro und kündigte an, sich selbst etwas anzutun. Die Polizei fand die Frau jedoch unverletzt und nahm sie fest. Die 22-Jährige wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Ebenfalls am Montag hat ein 64-Jähriger zwei städtische Mitarbeiter in einer Sozialunterkunft in Bietigheim angegriffen, die Handwerker hatten einen Schließzylinder an einer Tür ausgetauscht. Der 64-Jährige nahm – ohne ersichtlichen Grund – den Generalschlüssel, den die beiden auf einem Fensterbrett liegen gelassen hatten, an sich und schloss sich in seinem Zimmer ein. Als die beiden Männer die Tür mit einem weiteren Schlüssel öffneten, kam der 64-Jährige unvermittelt auf sie zu und schlug dem Älteren der beiden den Schlüsselbund auf den Kopf. Der 44-Jährige erlitt eine Platzwunde.

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