Die Sonne geht auf am Hohenneuffen – und über der Schwäbischen Alb. Foto:  

Die Tourismusförderung im Landkreis Esslingen hat Zahlen vorgelegt. Die Schwäbische Alb hat im vergangenen Jahr 3,8 Prozent mehr Besucher angelockt als im Vorjahr.

Esslingen - Der Landkreis Esslingen zählt zu den Gewinnern des Tourismusjahres 2018. Das geht aus dem Jahresbericht der kreiseigenen Tourismusförderung hervor, den der Esslinger Kreistagsausschuss für Technik und Umwelt in seiner jüngsten Sitzung zur Kenntnis genommen hat. Demnach sind im Landkreis im vergangenen Jahr mehr als 1,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet worden. Das ist eine Steigerung von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vor allem die Schwäbische Alb, mit der Region Stuttgart eines der beiden Hauptreiseziele im Landkreis, hat ihre Anziehungskraft auf auswärtige Besucher nicht verfehlt. Sowohl bei den Übernachtungen, als auch bei den Ankünften haben die Zahlen zugelegt. Dem Trend der vergangenen Jahre folgend, sind auf der Schwäbischen Alb rund 5,8 Millionen Übernachtungen verzeichnet worden. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch im ersten Halbjahr 2019 sind die Übernachtungszahlen auf der Alb konstant geblieben, während sie im Landkreis Esslingen um 4,5 Prozent zurückgegangen sind.

Zahl der ausländischen Gäste steigt überproportional

Die Attraktivität des Mittelgebirges hat sich wohl auch jenseits der deutschen Grenzen herumgesprochen. Die Zahl der ausländischen Gäste hat sich der Statistik zufolge überproportional erhöht. Knapp eine Millionen Übernachtungen bedeuten in diesem Segment einen Zuwachs von 5,4 Prozent. Die wichtigsten Herkunftsländer waren die Niederlande und die Schweiz.

Als Wechsel auf die touristische Zukunft gelten die am 19. Mai dieses Jahres vom Ministerpräsidenten des Landes, Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), eröffneten „Hochgehberge“. Bis zur Stuttgarter CMT, der Leitmesse für den Tourismusbereich, sollen sieben dieser landesweit 21 zertifizierten Premiumwanderwege die Naturfreunde in den Kreis Esslingen locken.

Hochgehberge gut gestartet

Die Chancen stehen gut: In einer ersten Abfrage zur Markenbekanntheit haben im Frühjahr 2019 sieben Prozent der rund 1000 Befragten die „Hochgehberge“ schon als Destination erkannt. Auf die Frage „Nachfolgend finden sie einige Reiseziele in Deutschland. Welche dieser Reiseziele kennen sie, wenn auch nur dem Namen nach?“ haben die Hochgehberge hinsichtlich ihres Bekanntheitsgrades aus dem Stand mit dem Baiersbronner Wanderhimmel gleichgezogen und die Löwenpfade im Kreis Göppingen und die Traufgänge rund um Albstadt auf Distanz gehalten. Unangefochtener Spitzenreiter in der Bekanntheit und der Beliebtheit der Wanderfreunde sind die Traumpfade rund um Rhein, Mosel und Eifel.

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