Auch in Stuttgart sind viele Firmen Opfer von Hackerangriffen Foto: Trimbacher

In der neuen Datenwelt muss viel investiert werden in die Sicherheit

Stuttgart - Jenseits des Atlantiks, in den Vereinigten Staaten, kann jeder ganz gut darüber informiert sein, was gerade geschieht an kriminellen Dingen in der digitalen Welt mit Schadsoftware aller Arten. Hier aber gibt es nur wenige bis nichtssagende Informationen. Das ist ja durchaus einleuchtend: Je weniger nach draußen dringt, umso weniger wissen dann auch jene Bescheid, die in betrügerischer Absicht handeln. Doch wenn hier nun mehr Transparenz zu diesem Thema gefordert wird, geht es nicht um Sensationslüsternheit. Und wer auf dieser schiefen Bahn in Sachen Cyberkriminalität unterwegs ist, benötigt und bekommt das Wissen dazu eh auf speziellen Insiderplattformen und nicht in allgemein zugänglichen Blogs. Aber in solchen Blogs kann der interessierte Bürger erfahren, wie es um die Welt bestellt ist, in der er lebt. Denn wenn hier seriös recherchiert und formuliert wird, dann dient das der Aufklärung. Und Aufklärung besteht im Fall von Cyberkriminalität in dem deutlichen Hinweis darauf, dass es viele neue Möglichkeiten gibt im immer schnelleren Datenaustausch und der Datenverarbeitung. Dazu gehört aber auch genauso die Einsicht in die Notwendigkeit, in den sicheren Umgang mit Daten entsprechend zu investieren. Die neue Datenwelt ist schön. Aber wie die alte Welt ist auch sie mit vielen Gefahren gespickt.

armin.friedl@stzn.de

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