Mit guten Vorsätzen kann das neue Jahr im Landkreis Ludwigsburg kommen. Foto: Fotolia

Das neue Jahr steht vor der Tür. Damit es besser als 2017 wird, haben wir ein paar – nicht ganz ernst gemeinte – Neujahrsvorsätze vorbereitet.

Kreis Ludwigsburg - Wieder ist ein Jahr (fast) vorbei. Wer dachte, dass es nach 2016 nicht mehr schlimmer kommen kann, der wurde in 2017 eines Besseren belehrt. Für die weltpolitischen Krisen und Katastrophen können wir hier in der Ludwigsburger Redaktion nichts. Die Scharmützel im Landkreis hingegen haben wir noch zu Beginn des Jahres versucht einzuhegen, indem wir an dieser Stelle zu Geduld, Offenheit und Einigkeit rieten.

Viel rausgekommen ist dabei leider nicht, daher versuchen wir es nun mal mit konkreteren Vorschlägen.

Weniger reden: Dies empfehlen wir den Streithähnen Werner Spec und Rainer Haas. Der Ludwigsburger Oberbürgermeister und der Landrat liegen seit Langem über Kreuz, was das Thema Stadtbahn angeht. Neue Vorschläge des Einen erfährt der Andere aus der Presse und umgekehrt. Beim Bürger bleibt maximale Verwirrung zurück.

Weniger Sport für Jürgen Kessing

Weniger Diät: Lange am Markt, Burger House, Lemongras, Breitengrad 17 – diese und noch einige Restaurants mehr haben in diesem Jahr in Ludwigsburg eröffnet. Wer soll das alles essen, fragt man sich da. Unser Tipp: Gürtel weiter schnallen und durchprobieren.

Weniger Sport: Seit Mitte November ist Jürgen Kessing, der Oberbürgermeister von Bietigheim-Bissingen, auch der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) – und zu Hause in seiner Kommune der Kritik ausgesetzt, er kriege Ehren- und Hauptamt nicht unter einen Hut. Unser Vorschlag daher: weniger DLV-Termine wahrnehmen als es Kessings Vorgänger in dieser Position getan hat. Der zählte zuletzt 140 Leichtathletik-Termine. Nicht bekannt ist, ob der gute Rutsch ins Neue Jahr da auch dazugezählt hat.

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