Auf der thailändischen Ferieninsel Ko Samui ist ein Urlauber beim Klettern ums Leben gekommen (Symbolbild). Foto: EPA

Die Klettertour an einem Wasserfall war eigentlich verboten, dennoch hat sich ein Urlauber an die gefährliche Stelle gewagt – mit fatalen Folgen.

Bangkok - Auf der thailändischen Ferieninsel Koh Samui ist ein tschechischer Urlauber bei einer verbotenen Klettertour an einem Wasserfall ums Leben gekommen. Der 32 Jahre alte Mann stürzte aus etwa 30 Metern in die Tiefe, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

An dem Wasserfall namens Bang Khun Sri wird in verschiedenen Sprachen vor dem Betreten gewarnt, weil es dort sehr steil und glitschig ist. Trotzdem klettern Touristen immer wieder darauf herum. Nach Angaben der Polizei gibt es jeden Monat drei bis vier Stürze, von denen manche auch tödlich ausgehen.

Der Tscheche war am Donnerstag in einer Gruppe mit sieben anderen Urlaubern unterwegs. Seine Leiche konnte erst nach mehreren Stunden geborgen werden, weil der Dschungel rund um den Wasserfall sehr dicht ist. Koh Samui liegt im Süden von Thailand, etwa 750 Kilometer von der Hauptstadt Bangkok entfernt. Die Insel ist auch bei deutschen Urlaubern sehr beliebt.

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