Auf dem Mofa durch Deutschland: In „25 km/h“ geht es um Träume. Foto: Horst Rudel

Das Kirchheimer Spektakel hat begonnen. 25 Tage lang wird der Martinskirchplatz zum Freiluftkinosaal. Die Nachfrage nach Karten ist groß.

Kirchheim - Beim Aufbau am Mittwoch haben die Mitarbeiter noch zentimetertief im Wasser gestanden. Und auch die Kirchheimer, die traditionell ihre Palmen dreieinhalb Wochen zur Verfügung stellen, um dem Kirchheimer Martinskirchenplatz für die Zeit des Sommernachtskinos einen noch mediterraneren Anstrich zu verleihen – und im Gegenzug dafür Freikarten bekommen – brauchen sich keine Sorgen zu machen: Gegossen werden ihre Pflanzen in diesem Jahr wohl auf ganz natürliche Weise.

Lauer Sommerabend, an den man gerne zurück denkt

Doch als am Donnerstag die 17. Ausgabe des dreieinhalbwöchigen Filmspektakels mit dem Kirchheimer Tag des Ehrenamts eröffnet wurde, erlebten die rund 1000 Gäste einen jener lauen Sommerabende, an die man sich gerne erinnern wird und von denen man auch noch in der kühleren Jahreszeit wird zehren können.

Als Belohnungsfilm für all die ehrenamtlichen Mühen des vergangenen Jahres hatten die Stadt Kirchheim und Reimund Fischer, der seit 17 Jahren das Sommernachtskino organisiert, das deutsche Roadmovie „25 km/h“ ausgesucht, das am 22. August auch noch einmal für zahlendes Publikum gezeigt wird.

Deutlich mehr als 5000 Karten sind bereits weg

Das ist dabei bereit, sich trotz des eher wechselhaften Sommers frühzeitig Karten zu sichern. Schon jetzt, erzählt Fischer, seien deutlich mehr als 5000 Karten verkauft, weit mehr als jemals zuvor. Der erste Abend von „Bohemian Rhapsody“ etwa sei ruckzuck ausverkauft gewesen. Zu den Besonderheiten des Sommernachtskinos gehört das Kinderkinoangebot: Am 28. August läuft in der Martinskirche bei kostenlosem Eintritt „Liliane Susewind“, einen Tag später „Alfie, der kleine Werwolf“. Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

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