Der Bürgermeister geht seiner Arbeit im Rathaus normal nach. Foto: Archiv (Werner Kuhnle)

Bürgermeister Frank Hornek stellt klar, dass er freiwillige Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat. Es liegt kein Corona-Verdacht vor.

Bürgermeister Frank Hornek ist kein Corona-Verdachtsfall. Das wurde in der Überschrift unserer Nachricht heute Vormittag falsch dargestellt. Der Kirchberger Verwaltungschef hat beschlossen, sich aus Teilen seiner öffentlichen Verpflichtungen zurückzuziehen und beispielsweise keine Geburtstagsbesuche in Pflegeheimen zu machen.

  Hintergrund unserer Meldung war die Information seines Stellvertreters Dr. Reinhard Enge heute morgen beim Pflanzen von Neckarschwarzpappeln auf Kirchberger Markung, dass sich Hornek nach dem Familienurlaub in Südtirol freiwillig in   Quarantäne begeben habe.


Kein Risiko eingehen
Der Kirchberger Rathausschef stellt nun den richtigen Sachverhalt klar. Er sei mit seiner Familie In Österreich und nur zum Abendessen in Südtirol gewesen, erklärt Frank Hornek. Sein Sohn sei nach dem Urlaub noch in einem Trainingslager gewesen und erkältet zurückgekommen. Seine Frau habe den Sohn deshalb sicherheitshalber testen lassen - mit dem Ergebnis, dass es sich um einen ganz normalen grippalen Infekt handle. Als dann jedoch am Freitag die Anordnung des Kultusministeriums gekommen sei, dass Kindergartenkinder und Schüler, die in Südtirol in Urlaub gewesen seien, zu Hause bleiben sollten, was auch seinen Sohn betreffe, habe er selber entschieden, speziell bei Veranstaltungen mit größeren Teilnehmerzahlen kein Risiko einzugehen und sich vertreten zu lassen. Seiner Arbeit im Rathaus gehe er jedoch ganz normal nach.

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