Am Campus können 130, auf der Esslinger Burg 3000 Zuschauer pro Abend dabei sein. Foto:  

Bereits zum 9. Mal lädt das Kommunale Kino zum Freiluft-Kino am Campus der Esslinger Hochschule ein. Das Angebot an Filmen wächst.

Esslingen - Ursprünglich war es nur so eine Idee: Warum sollte man nicht die Erfolgsgeschichte von Kino auf der Burg fortschreiben – wenn auch in viel kleinerem Rahmen, dafür in unmittelbarer Nähe zum Stammhaus, dem Kommunalen Kino (Koki) in der Maille?

Im kommenden Jahr feiert „Kino am Campus“ seinen zehnten Geburtstag – und der kleine Bruder vom Kino auf der Burg ist mittlerweile mächtig gewachsen. In diesem Jahr bieten die Koki-Verantwortlichen vom 22. August bis zum 21. September insgesamt 19 Filme an, die – wenn das Wetter mitspielt – allesamt unter freiem Himmel gespielt werden. Bei Regen besteht immer noch die Möglichkeit, kurzerhand in den nahegelegenen Kinosaal umzuziehen. Deshalb werden im Vorverkauf auch maximal Karten für ein vollbesetztes Koki verkauft. Spielt das Wetter mit, gibt es an der Abendkasse noch 40 weitere Eintrittskarten.

Die Auswahl fällt leichter

Die Auswahl für die Campus-Filme fällt, daraus macht die Koki-Geschäftsführerin Sibylle Tejkl keinen Hehl, deutlich leichter als die für die Burg: „Eine vielleicht doch zu sehr vom eigenen Geschmack geleitete Fehlentscheidung hat hier bei weitem nicht so gravierende oder sogar existenzbedrohende Folgen wie auf der Burg“, sagt sie lachend.

Am Campus kommen unter anderem solche Filme zum Zug, die es in diesem Jahr knapp nicht ins Burg-Programm geschafft haben, etwa am Eröffnungsabend Michael Herbigs Thriller „Ballon“, das Roadmovie „Die Goldfische“ oder „Rocketman“, die Verfilmung von Elton Johns Leben. Dazu gesellen sich ein paar Lieblings-Arthouse-Filme der Koki-Macher, etwa „Edi – für Träume ist es nie zu spät“, in dem eine 83-Jährige ihr Leben endlich in die eigene Hand nimmt. Aber auch das verspielt-romantische Filmmärchen „Cleo“, Danny Boyles Komödie „Yesterday“, die Sport-Doku „Free Solo“ und der Kinderfilm „Mia und der weiße Löwe“ werden gezeigt.

Auf- und Abbau dauert nur eine kurze Zeit

Jeweils um 18 Uhr fällt die Entscheidung, ob der Filmabend unter freiem Himmel oder im Kino stattfindet. Diese Spontaneität ist möglich, weil der Auf- und Abbau des Projektors nur wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Das ganze Programm gibt’s hier.

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