Kiew Bürgermeister Vitali Klitschko Foto: dpa

Der russische Gasstopp macht den Menschen in der Millionenstadt Kiew zu schaffen: Um Gas für den Winter zu sparen, gibt es seit Wochen kein warmes Wasser mehr. Bürgermeister Klitschko bittet um Verständnis.

Der russische Gasstopp macht den Menschen in der Millionenstadt Kiew zu schaffen: Um Gas für den Winter zu sparen, gibt es seit Wochen kein warmes Wasser mehr. Bürgermeister Klitschko bittet um Verständnis.

Kiew - Die bereits seit sechs Wochen ohne warmes Wasser lebenden Einwohner Kiews müssen Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge noch mindestens bis Ende September ausharren. „Wir müssen auf warmes Wasser verzichten, um Gas für den Winter zu speichern“, sagte der Ex-Box-Champion am Montag in der ukrainischen Millionenmetropole.

Der Versorger Kiewenergo teilte mit, die Wärmepumpen seien wegen der wirtschaftlich angespannten Lage und des russischen Gaslieferstopps angehalten worden. In der Hauptstadt wird von einem Ansturm auf Durchlauferhitzer berichtet. Andere Städte der krisengeschüttelten Ukraine verfügen schon seit langem über kein warmes Wasser mehr.

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