Kevin Großkreutz verlor beim Spiel gegen den KSC kurz vor Schluss die Fassung. Foto: Bongarts

Wirbel um Kevin Großkreutz: Beim Drittliga-Spiel zwischen dem KFC Uerdingen und Karlsruher SC verlor der ehemalige Weltmeister kurzzeitig die Fassung. Auslöser soll offenbar ein Beinschuss gewesen sein.

Köln - Kevin Großkreutz hat in der 3. Fußball-Liga für Aufregung gesorgt. Der Weltmeister von 2014 rastete bei der 1:3 (1:2)-Pleite des KFC Uerdingen gegen den Karlsruher SC am Freitagabend aus. Auslöser war wohl offenbar ein Beinschuss durch Gegenspieler Marvin Wanitzek. Der langjährige Dortmunder Großkreutz soll seinen Gegenspieler zu Boden gerammt und angeschrien haben, berichtete das Onlineportal derwesten.de. Anschließend legte sich der ehemalige VfB-Profi auch noch mit KSC-Verteidiger David Pisot an.

Großkreutz relativiert Szene bei Sky

Am Samstag relativierte Großkreutz die Auseinandersetzung. „Emotion und Leidenschaft gehören auf dem Platz dazu. Nach 90 Minuten ist das vergessen“, sagte der 30-Jährige am Rande des Bundesligaspiels zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart (3:1) bei Sky. Die Krise beim ambitionierten Aufsteiger aus Krefeld hat sich damit verschärft. „Unsere Situation ist noch nicht gut. Noch kein Sieg im Jahr 2019, die Stimmung ist nicht gut in der Mannschaft“, berichtete Großkreutz. Mit dem Aufstieg dürfte der KFC nichts mehr zu tun haben - ganz im Gegenteil zum KSC.

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