Sabrina Lange weiß nicht, wie sie über die Runden kommen soll. Foto: imago images/Future Image

Ex-"Big Brother"-Star Sabrina Lange hat sich am Freitag arbeitslos gemeldet. "Ich weiß nicht, wie ich in den kommenden Monaten meine Miete bezahlen soll."

Angesichts der Corona-Krise plagen viele Deutsche Existenzsorgen. Auch Promis machen da keine Ausnahme, darunter Ex-"Big Brother"-Star Sabrina Lange (52). "Ich musste mich am Freitag arbeitslos melden und einen Antrag auf Unterstützung stellen. Ich weiß nicht, wie ich in den kommenden Monaten meine Miete bezahlen soll", erklärt die 52-Jährige spot on news.

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Alle Termine wurden abgesagt

"Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, esse kein Fleisch und bin auch nicht auf teure Luxusgüter aus, das war ich noch nie." Aber das Geld reiche nicht mal mehr für das normale Leben. "Ich habe alle Aufträge verloren, alle Veranstaltungen, für die ich gebucht war, wurden bis in den August hinein abgesagt." Darunter Live-Auftritte, Veranstaltungen, Messen und auch viele TV-Produktionen, die mittlerweile nicht mehr mit Gästen aufgezeichnet werden dürfen.

Dabei hätte Lange noch vor wenigen Wochen optimistisch in die Zukunft geschaut. Dank ihrer Teilnahme bei der RTL-Show "Sommerhaus der Stars" im vergangenen Jahr konnte sie einen großen Teil ihrer Schulden tilgen. Die 52-Jährige hatte vor ihrer "Big Brother"-Karriere zwölf Jahre lang eine eigene Dachdecker-Firma. Doch nach einem Unfall rutschte sie in die Schuldenfalle.

Keine Schande, Hilfe anzunehmen

Der Gang zum Arbeitsamt sei ihr unheimlich schwergefallen. "Ich habe mit mir gekämpft, man schämt sich und fühlt sich als Versager. Aber so dürfen wir nicht denken", stellt Lange klar. Es sei sehr wichtig, sich einzugestehen, wenn es nicht mehr geht. Mit ihrer Geschichte wolle sie auch anderen Menschen Mut machen.

Es sei keine Schande, Hilfe anzunehmen. Viele, egal ob prominent oder nicht, würden durch die Pandemie ihren Job verlieren. "Wir alle sind betroffen und ich bin sehr froh, dass der Staat uns unterstützen möchte. Wir müssen diese Hilfe annehmen, um unser Zuhause nicht zu verlieren und nach der Krise wieder frohen Mutes in unsere Arbeit zurückkehren zu können." Aber jetzt heiße es erst einmal zuhause zu bleiben. "Das Wichtigste ist, dass wir alle gesund bleiben und die Kranken gesund werden."

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